Bridgestone liefert zehnmillionsten Runflat Reifen
Die Bridgestone Corporation hat im April 2008 den zehnmillionsten Runflat-Reifen in den Markt gebracht. Nachdem im August 2006 die 5-Millionen-Marke erreicht wurde, verdoppelte sich die Anzahl ausgelieferter Reifen in nur einem Jahr und acht Monaten.
Run Flat-Reifen behalten bei abfallendem Luftdruck ihre volle Funktionstüchtigkeit und ermöglichen über eine bestimmte Distanz und bei einer gewissen Geschwindigkeit eine sichere Weiterfahrt. Gefährliche und lästige Reifenwechsel an stark befahrenen Straßen gehören damit der Vergangenheit an. Das Mitführen eines Ersatzreifens ist durch die Reifen mit Notlaufeigenschaften überflüssig. Dadurch kann einerseits Gewicht eingespart werden, was den CO2-Ausstoß reduziert, gleichzeitig ergeben sich für die Automobilkonstrukteure neue designtechnische Möglichkeiten. Zudem führt das geringere Fahrzeuggewicht zu weniger Reifenverschleiß und somit zur Vermeidung von Gummiabfällen. Für die Bridgestone Gruppe stellen Run Flat-Reifen ein strategisches Produkt dar. Sie erhöhen die Fahrsicherheit und reduzieren gleichzeitig die Belastungen für die Umwelt. Bridgestone ist bestrebt, sich weiterhin am Markt zu behaupten und zu expandieren. Die Bridgestone Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, auch in Zukunft Automobilindustrie und Fahrzeughalter weltweit mit Run Flat-Reifen höchster Qualität zu versorgen.
Als Pionier der Run Flat-Technologie lieferte Bridgestone seinen ersten Notlaufreifen bereits zu Beginn der 80er Jahre aus. Anfangs wurden diese Reifen speziell für Behindertenfahrzeuge konzipiert, 1987 lieferte Bridgestone den Spezialreifen erstmals für ein serienmäßig produziertes Auto – und zwar für den Porsche 959. Ab 1999 stieg die Run Flat-Produktion bei Bridgestone stark an, immer häufiger rüsteten Automobilhersteller ihre Modelle mit Run Flat-Spezifikationen aus.
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