Lebhafte Pkw-Nachfrage in den Neuen EU-Staaten
Der Pkw-Absatz in Europa hat mit 14,8 Millionen Fahrzeugen im bisherigen Jahresverlauf das Vorjahresniveau um ein Prozent übertroffen. Die Verkäufe in Westeuropa entwickelten sich stabil, der Absatz in den Neuen EU-Ländern stieg um 15 Prozent. Die deutschen Hersteller erreichten in Westeuropa einen Marktanteil von rund 47 Prozent, in den Neuen EU-Ländern blieb ihr Anteil bei über 44 Prozent.
Der Pkw-Absatz in Europa lag im November mit gut 1,2 Millionen Fahrzeugenleicht unter dem Vorjahresniveau. Während die Verkäufe in Westeuropa um zwei Prozent rückläufig waren, stieg die Nachfrage in den Neuen EU-Ländern um zwölf Prozent.
Der Absatz von Benzinern gab im bisherigen Jahresverlauf um vier Prozent nach, die Verkäufe von Dieselfahrzeugen legten hingegen um knapp fünf Prozent zu. Damit waren rund 53 Prozent der in Westeuropa neu zugelassenen Pkw mit einem Selbstzünder ausgestattet.
In Frankreich wurden im November mit 169 900 Pkw sieben Prozent mehr Fahrzeuge neu zugelassen. Sowohl die einheimischen als auch die ausländischen Anbieter steigerten ihre Verkäufe um sieben Prozent. Der Marktanteil der deutschen Konzernmarken liegt über 28 Prozent.
In Großbritannien übertraf das Neuzulassungsergebnis im November mit 158 700 Pkw das Vorjahresniveau um zwei Prozent. Sowohl die private Nachfrage als auch die gewerblichen Verkäufe entwickelten sich positiv. Die deutschen Marken steigerten ihren Absatz um drei Prozent auf 77 800 Fahrzeuge und auf einen Marktanteil von 49 Prozent.
In Italien lag der Pkw-Absatz im November mit 194 700 Fahrzeugen ein Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Unter den deutschen Marken konnten BMW und Smart ihre Verkäufe deutlich steigern.
In Spanien verfehlten die Neuzulassungen im November mit 125 200 Pkw das Vorjahresergebnis um sechs Prozent.
In den Neuen EU-Ländern setzte der Pkw-Absatz auch im November seinen Aufwärtstrend fort. Von Januar bis November lagen die Verkäufe in den Neuen EU-Ländern 15 Prozent über dem Vorjahr. Insbesondere in Rumänien und in Polen fielen die Zuwächse kräftig aus.
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